Veranstaltungs-Ticker

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Kräuterwindkommune und unsere geschützten Magerwiesen in Höhn

Kräuterwindauszeichnung
Kräuterwindauszeichnung

Kräuterwind-Kommune

Höhn hat die Auszeichnung Kräuterwind-Kommune erhalten. Höhn darf sich jetzt Kräuterwind-Kommune nennen, weil pro Einwohner mindestens 1 Zentimeter Blühstreifen (bei 2 Meter Breite) angelegt wurde. 

 

Diese Blühstreifen erfreuen uns Bürger von Höhn genauso, wie die vielen Insekten und Tiere, die von dieser Vielfalt profitieren.

 

Dieses Projekt wurde von unserem Verbandsbürgermeister, Herrn Markus Hof, ins Leben gerufen.

Herr Markus Hof möchte diese Blühstreifen weiter entwickeln und hat einen Blick auf die Zukunft der Initiative gegeben.

Schulen und Kindergärten unserer Verbandsgemeinde sollen ebenfalls dazu angeregt werden Blühstreifen anzulegen und damit der Natur zu helfen. Diese Idee hat die Grundschule St. Barbara gerne aufgegriffen und die Baumscheiben des Schulhofes wurden zu Blühscheiben.

 

Jeder Bürger kann etwas für die Natur tun!

 

Viele kleine Beiträge summieren sich zu etwas Großes. Pflegeleichte Staudenbeete statt Pflaster und Schotter. Offene Blüten statt gefüllte Blüten. Weniger Rasenmähen. Hecken statt Mauern.

 

Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. 

 

Rasenmäher aus - Natur an: 

Drei Gartenorganisationen rufen zum Mähfreien Mai auf! Gemeinsame Initiative ruft Hobbygärtner, Kommunen und Vereine auf, ihren Rasen im Mai nicht zu mähen - und lädt zum bundesweiten Blüten- und Insektenzählwettbewerb ein. Ein Monat, der Leben rettet Der Mai ist der kritischste Monat für heimische Insekten. Wildbienen ver sorgen Ihre Brut, Hummelköniginnen gründen Völker, Schmetterlinge legen Eier - und alle brauchen dringend Nahrung. Doch der regelmäßig gemähte Rasen bietet kaum Blüten. Wer im Mai auf die Mahd verzich tet, erlebt, wie sich scheinbar öde Grasflächen binnen weniger Wochen in ein Meer aus Löwenzahn, Gänseblümchen, Klee und Spitzwegerich verwandeln. Jede dieser Blüten ist ein Nahrungsangebot - für Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge. Studien zeigen, dass ungemähte Rasenflächen bis zu fünfmal mehr In sektenarten beherbergen als regelmäßig geschnittene. Längeres Gras beschattet den Boden, hält Feuchtigkeit und kühlt das Mikroklima - ein direkter Beitrag gegen Hitze und Dürre. Und: Tiefere Wurzeln machen den Rasen langfristig widerstandsfähiger. Mitmachen und gewinnen: der Zählwettbewerb Unter allen Einreichungen werden attraktive Preise verlost: Saatgutpakete mit heimischen Wildblumen, Gartenbücher sowie Gutscheine für regionale Baumschulen. Einsendeschluss ist der 24. Mai, die Preisbekanntgabe erfolgt am 29. Mai über eine Onlineveranstaltung mit beglei tenden Fachvortrag. Die Teilnahme am Mähfreien Mai erfordert weder Vorkenntnisse noch Aufwand: Rasenmäher stehenlassen, Natur beobachten, Blüten und Insekten zählen, Ergebnis einreichen - fertig. Wer möchte, teilt seine blühende Wiese mit dem Hashtag #MähfreierMai in den sozialen Me dien. Anmeldung und weitere Informationen zum Zählwettbewerb unter: gartenakademie.rlp.de

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Wiese im Juni 25
Wiese im Juni 25
Wiese im Juni 25
Johanniskraut
Karde
Malve
Schafgabe
Lupine
Wiesenmargerite
Wiesen-Witwenblume-Skarbiose

Magerwiesen sind artenreiche ertragsarme Mähwiesen mit einem hohen Kräuteranteil.

 

Viele Magerwiesen sind leider durch die intensive Grünlandnutzung großflächig verschwunden. Da Magerwiesen keinen wirtschaftlichen Nutzen bringen, werden sie heute immer seltener. Um den Rückgang der noch verbliebenen bunten Wiesen aufzuhalten, wurden sie durch die FFH-Richtlinie der EU unter Schutz gestellt.

 

Daher ist uns die Pflege unserer Magerwiesen besonders wichtig. Damit wird ein einzigartiger Lebensraum für viele seltene und gefährdete Arten geschaffen. Unsere artenreichen, buntblumigen Wiesen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Die Blumen der Magerwiesen ziehen Schmetterlinge und Wildbienen und viele andere Insektenarten an, für die der Pflanzennektar eine wichtige Nahrungsquelle ist. Auch der Boden ist dicht bevölkert von Käfern, Würmern und anderen Kleintieren. Die Insekten locken wiederum insektenfressende Vögel an.

 

Es haben sich zahlreiche Heilpflanzen wie z.B. Johanniskraut, Wilde Karde, Wiesenmalve und Ackerkratzdistel angesiedelt.

 

Typische Pflanzen der Magerwiesen sind z.B. Schafgarbe, Witwenblume (Skarbiosen), Hundskamille, Wiesenmargerite, Wilde Malve, Grasnelke, Arnika, Wiesensalbei, Aufrechte Trespe, Großer Ampfer, Hahnenfuß, kleiner Odermennig, Weißklee, Rotklee, Gänseblümchen, Karthäuser-Nelke, Pechnelke.

 

Weniger mähen für mehr Artenvielfalt im Hausgarten!

 

Wer den Rasenmäher nur alle 1-2 Monate benutzt, leistet einen tollen Beitrag für den Artenschutz. Es gibt keine einfachere und bequemere Art, Insekten, Vögeln und Blumen zu helfen.

Auch im Hausgarten kann man seinen Rasen zu einer Art Magerrasen umgestalten.

Damit sich ein Rasen im Hausgarten zu einen Art Magerrasen mit einem typischen Arteninventar entwickeln kann, ist aus Sicht des Naturschutzes eine Verringerung der Mahdfrequenz (Mähen aller 4 bis 6 Wochen) wünschenswert, um auch etwas höherwüchsigen Arten die Chance zur Blüte und Samenentwicklung zu geben.

Gänseblümchen, Hahnenfuß, Kriechender Günsel, Kleine Braunelle und Klee bleiben erhalten und blühen wunderbar in weiß, gelb und blau. Längere Arten wie Margeriten, Wiesenscharfgarbe oder Königskerzen stellen sich nach und nach ein, vor allem in den Randbereichen des Rasens. Wenn man dazu noch über den Winter die langen Halme stehen lässt, überwintern darin viele Insektenlarven.