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Wandertouren

Am Hochstein
Am Kraftwerk

Höhner 8

 

Zwei Rundwege beinhaltet die Höhner 8: die Hochsteinrunde (9,8 km) und die Seerunde (10,6 km). Beide starten am Höhner Marktplatz und sind gut miteinander zu kombinieren.

 

Hochsteinrunde

 

Bergauf und bergab führt sie dich auf 9,8 Kilometern durch Dörfer, Wälder und an Feldern und Weiden entlang – und erzählt von vergangenen Zeiten. Die Basaltformation des Hochsteins hat eine mythische Atmosphäre. In der Dorfchronik wird er als religiöse Stätte der Kelten bezeichnet. Er trug im Mittelalter u.a. den Namen Kalczberg (keltischer Opferberg), später Kockenberch, dann Kackenberg.

 

Der Start ist am Markplatz in Höhn und du folgst der weißen 8 auf rotem Grund. Du findest Spuren des Braunkohleabbaus, der hier gut 200 Jahre bis etwa 1960 betrieben wurde. Vorbei an der alten Grube Alexandria, wo heute das wichtige Element Trinkwasser gewonnen wird, führt dich der Weg bald in den Wald, wo er kurz die Nister streift, zu dem erwähnten Basalt-Geotop, das mit 525 m alles überragt. Durch den Ortsteil Neuhochstein geht es südlich an Feldern und Weiden entlang. Bäume säumen dann den Weg und der Schafbach plätschert beruhigend. Die Hochsteinrunde punktet mit faszinierenden Fernblicken. Hier kannst du den Rundweg beenden und zum Marktplatz zurückkehren oder du wanderst weiter auf der Seerunde.

Am Wiesensee
Feuchtgebiet Wiesensee im Winter

Die Seerunde

 

Die Seerunde (10,6 km) verbindet Natur und erholsame Ruhe mit ​​​Kulturlandschaft und ürsprüngliche Flora und Fauna. Der Weg mit der weißen 8 auf blauem Grund geht über Felder, Weiden und durch Wälder zu einem südlich gelegenen Feuchtgebiet, wo er wieder in einer Runde zurückgeht. Flurnamen wie „Hinterwald“ und „Harschbacher Feld“ sprechen für sich selbst.

 

Der Rundweg beginnt in Höhn am Marktplatz. Er führt dich über Wiesen, Weiden und durch Wälder zum Quellgebiet des Hüttenbachs, der ein Feuchtbiotop speist. Kurz bevor es in den Ort Pottum hineingeht, lädt eine Ruhebank neben einem Bildstock zu einer Rast ein. Jetzt geht es entpannt hinunter zu einem interessanten Feuchtgebiet. Die Bänke in der Nähe dieser Feuchtwiese laden zum Ausruhen und zum Beobachten der Vögel und seltenen Pflanzen ein. Der Weg führt dich über die Straße und steigt dann einen Hang hoch. Die meisten Wanderfreudigen kannst du zurücklassen und die Stille des Waldes genießen.  Am oberen Ende des Stadiongeländes befinden sich ein kleiner Spielplatz, Ruhebänke und eine interessante Informationstafel. Hübsch ist es hier. Noch eine Steigung den Hang hinauf und eine Straßenüberquerung. Auf dem langen Waldweg kannst du die wunderbare Luft einatmen und wanderst nach Norden. Dann geht es Richtung Höhn-Oellingen, zwischen Wiesen entlang zum Marktplatz zurück.

 

Höhner 8 - Tourenbeschreibung Wällerland

 

Fischbauchträgerbrücke
kleine Brücke über die Nister

Wanderung zur Fischbauchträgerbrücke

 

Diese 6 km lange Wanderung startet ebenfalls am Marktplatz in Höhn.

 

Vom Parkplatz führt der Weg zunächst bergab zum Schwarzen Pfuhl an der Großen Nister. Am Schwarzen Pfuhl führt der Weg rechts bachaufwärts und nach einem kurzen Anstieg folgt man dem Wanderweg nach rechts zur Fischbauchträgerbrücke. Du folgst dem Pfad rechts wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. 

 

Der Bogenträger hängt nach unten, was ihr den Namen Fischbauchträgerbrücke eingetragen hat. Die korrekte Bezeichnung ist parabelförmige Stahlfachwerkträgerbrücke. Diese schöne Stahlgitterbrücke der ehemaligen Westerwald-Querbahn überspannt die Große Nister. Sie ist heute die einzige noch erhaltene Fischbauchträgerbrücke im Westerwald.

 

 

Förderturm Höhn
Blick auf Höhn

Jubiläumswanderung vom Wildpark Bad Marienberg über Höhn nach Westerburg

 

Die Tagestour (knapp 19 km) startet auf dem Parkplatz des Wildpark in Bad Marienberg. Vom Wildpark Bad Marienberg geht es über den Alten Unnauer Weg und die Westendstraße zum neuen Marktplatz. Parallel zum Kurpark geht es bis zur Einmündung der Bergstraße, der hinauf zur katholischen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt gefolgt wird. Danach wird die Schwarze Nister überquert und weiter geht es westlich von Eichenstruth nach Großseifen bis ins Tal der Großen Nister. Diese wird ebenfalls überquert und führt direkt nach Höhn.

 

Höhn liegt auf einem Hochplateau mit gutem Rundblick über den Hohen Westerwald und – amtlich nachgewiesen – nahezu staubfreier Westerwaldluft, wie die Gemeinde untersuchen ließ. In Höhn ist die katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung und der alte Förderturm am Marktplatz ein beliebtes Fotomotiv. Höhn ist mit seinen Ortsteilen Oellingen, Neuhochstein und Schönberg ist nicht nur ein beliebtes Ziel für einen Ausflug ins obere Nistertal, sondern bietet mit dem Naturdenkmal Hochstein auch selbst einen interessanten Wegepunkt für verschiedene Wanderungen. Der Hochstein ist ein Basaltblockfeld in 525 m Höhe und damit zugleich die höchste Erhebung des Westerburger Landes.

 

Weiter geht es bis kurz vor den Wiesensee, hier wird in Richtung Hergenroth abgebogen, hin zur Liebfrauenkirche, einer Wallfahrtskirche aus dem Mittelalter kurz vor Westerburg.

 

Westerburg ist auch zugleich Ziel dieser Tageswanderung. Die Mühe wird mit einem schönen Blick auf das Schloss Westerburg belohnt.

Basaltsäule am Hochstein
Nisterbrücke

Kackenberg Wanderung

 

Bei dieser Wanderung mit vielen idyllischen Eindrücken werden 263 m im Anstieg und 273 m im Abstieg bewältigt. Die 9 km Wanderung startet am Marktplatz in Höhn. Dann geht der Weg die Grube Alexandria lang. Die Stollen der Grube Alexandria wird für die Trinkwasserversorgung des oberen Westerwaldes genutzt. Nach dem Überqueren der Nister wird dem alten Bahnhofsweg gefolgt und in den Skulpturenpark Großseifen abgebogen. Die windbewegten Skulpturen laden mit den vielen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen ein und haben durch ihr Windspiel eine beruhigende Wirkung. Zunächst geht es weiter auf diesem Weg und später wird links abgebogen in Richtung Hochstein (Kackenberger Stein) mit seinen 525 m. Dort steht eine Basaltsäule, die an die Bedeutung des Hochsteins als Kult- und Opferstätte erinnert. Vom Hochstein geht es hinab hinab in den Ortsteil Neuhochstein. Die Grube-Victoria-Straße wird überquert und es geht über den Fußweg entlang der Bahnhofstraße durch den Ortsteil Schönberg wieder zum Marktplatz Höhn zurück.