Veranstaltungs-Ticker

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Veranstaltung „Was uns blüht, wenn rechtsextreme Ideen hier Wurzeln schlagen“

Ein volles Haus: Weit über 150 Gäste füllten am Mittwochabend das Dorfgemeinschaftshaus in Schönberg. Die Initiative „M. U.T. für Höhn“ hatte geladen, um unter dem Motto „Was uns blüht, wenn rechtsextreme Ideen hier Wurzeln schlagen“ über die Auswirkungen solcher politischen Strömungen auf die Region aufzuklären. Die Westerwälder Autorin Annegret Held gab dem Abend eine persönliche Note. Statt aus ihren Büchern zu lesen, sprach sie frei über ihre Heimatverbundenheit und schöpfte dabei aus ihren Erfahrungen in der Region, auch mit Blick auf die Vergangenheit und die spezifische deutsche Verantwortung, die daraus resultiert. Ihr leidenschaftlicher Appell für ein menschliches Miteinander wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall gewürdigt. Vom Vandalismus an ihren Plakaten ließen sich die Mitglieder der Initiative M. U.T. nicht beirren. Die Ausführungen zu den Themen Remigration, Klimaschutz, Politik für Reiche und USA-Verhältnisse fanden bei den Anwesenden durchgängig Zustimmung. In sachlichen Kurzreferaten beleuchteten sie die zentralen Themen ihrer aktuellen Plakataktion. Dabei wurden die gesellschaftlichen Folgen von Remigrations-Forderungen ebenso thematisiert sowie die Gefahren für den Klimaschutz und die regionale Energieversorgung. Zudem verdeutlichten die Referenten die wirtschaftlichen Nachteile für Geringverdiener sowie die allgemeine Bedrohung demokratischer Standards, wenn Verhältnisse wie in den USA herbeigewählt würden. Die Analyse gängiger politischer Programmatiken machte die konkreten Auswirkungen auf das Leben im ländlichen Raum greifbar. Es gab im Nachgang einige wenige Wortmeldungen, teils kontrovers, teils zustimmend, denen sachlich begegnet wurde

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Veröffentlichung

Gemeinde Höhn
Fr, 27. März 2026

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