Rasenmäher aus - Natur an Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.

Drei Gartenorganisationen rufen zum Mähfreien Mai auf! Gemeinsame Initiative ruft Hobbygärtner, Kommunen und Vereine auf, ihren Rasen im Mai nicht zu mähen - und lädt zum bundesweiten Blüten- und Insektenzählwettbewerb ein. Ein Monat, der Leben rettet Der Mai ist der kritischste Monat für heimische Insekten. Wildbienen versorgen Ihre Brut, Hummelköniginnen gründen Völker, Schmetterlinge legen Eier - und alle brauchen dringend Nahrung. Doch der regelmäßig gemähte Rasen bietet kaum Blüten. Wer im Mai auf die Mahd verzichtet, erlebt, wie sich scheinbar öde Grasflächen binnen weniger Wochen in ein Meer aus Löwenzahn, Gänseblümchen, Klee und Spitzwegerich verwandeln. Jede dieser Blüten ist ein Nahrungsangebot - für Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge. Studien zeigen, dass ungemähte Rasenflächen bis zu fünfmal mehr In sektenarten beherbergen als regelmäßig geschnittene. Längeres Gras beschattet den Boden, hält Feuchtigkeit und kühlt das Mikroklima - ein direkter Beitrag gegen Hitze und Dürre. Und: Tiefere Wurzeln machen den Rasen langfristig widerstandsfähiger. Mitmachen und gewinnen: der Zählwettbewerb Unter allen Einreichungen werden attraktive Preise verlost: Saatgutpakete mit heimischen Wildblumen, Gartenbücher sowie Gutscheine für regionale Baumschulen. Einsendeschluss ist der 24. Mai, die Preisbekanntgabe erfolgt am 29. Mai über eine Onlineveranstaltung mit begleitenden Fachvortrag. Die Teilnahme am Mähfreien Mai erfordert weder Vorkenntnisse noch Aufwand: Rasenmäher stehenlassen, Natur beobachten, Blüten und Insekten zählen, Ergebnis einreichen - fertig. Wer möchte, teilt seine blühende Wiese mit dem Hashtag #MähfreierMai in den sozialen Me dien. Anmeldung und weitere Informationen zum Zählwettbewerb unter: gartenakademie.rlp.de

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Mo, 20. April 2026

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